Betriebsmittel – Munition - Verpflegung
Die Logistik bei der #wechselland26
Die Ausbildungsübung WECHSELLAND 26 stellte auch hohe Anforderungen an die logistische Versorgung. Mit einer dynamischen Lage und einer laufend steigenden Anzahl an Übungsteilnehmern waren eine präzise Planung und Umsetzung der Versorgung ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Kraftfahrzeuge und Betriebsmittelversorgung
Insgesamt waren 275 Kraftfahrzeuge – vom VW-Golf bis zum Mannschaftstransportpanzer Pandur - im Einsatz. Diese mussten nicht nur verwaltet, sondern vor allem mit Kraftstoff versorgt und bei Bedarf geborgen und/oder instandgesetzt werden. Als logistische Basis dafür diente die Kfz-Werkstätte am Campus der Militärakademie.
Die Versorgung mit Betriebsmitteln erfolgte einerseits unter Abstützung auf die ortsfesten Tankanlagen in der Flugfeldkaserne in Wiener Neustadt und in der Jansa-Kaserne in Großmittel. Es wurden aber auch Betriebsmittel in den Übungsraum nachgeführt und mittels Feldbetankung die Kfz aufgetankt.
Unterkunft und Infrastruktur
Der 1. Jahrgang war in Seebenstein im Feldlager untergebracht. Dazu wurden 14 M85-Zelte sowie neun Gruppenzelte benötigt. Der 2. Jahrgang, die BOA-Kompanie sowie die Gardekompanie nutzen ortsfeste Unterkünfte wir Sporthallen, leerstehende Gasthöfe oder Lagerraüme,…
Insgesamt waren auch 26 Container eingesetzt. Diese dienten vorrangig als Lagerräume für Waffen, Munition und Gerät. Es wurden aber auch Sanitärcontainer bereitgestellt.
Munition
Die Munition wurde in den letzten vier Monaten aus halb Österreich herangeschafft und im Munitionslager Großmittel zwischengelagert. Davon entfielen:
- 7,5 Tonnen Übungsmunition
- 500 kg Spreng- und Zündmittel für pyrotechnische Einlagen
Verpflegung
Während die Übungsteilnehmer ihr Training absolvierten, arbeitete im Hintergrund ein hoch effizientes Team daran, dass niemand hungrig blieb. Und das betraf nicht nur die übende Truppe, sondern neben der Übung gab es ja auch noch ein „normales“ Leben am Campus MilAk. So waren ua. die rund 250 Schülerinnen und Schüler der BHAK für Führung und Sicherheit auch weiter mit Essen zu versorgen.
Drei Feldkoch-Unteroffiziere, zwei Vertragsbedienstete und 18 Grundwehrdiener stemmten gemeinsam eine Aufgabe, die selbst erfahrene Eventmanager vor Neid erblassen lässt:
- 2.000 Portionen, jeweils Frühstück/Mittagessen/Abendessen, waren täglich bereit zu stellen
- 800 Personen haben direkt am Campus MilAk im Speisesaal gegessen.
- Die restlichen Mahlzeiten? Diese wurden pünktlich und heiß ins Feld geliefert.
Schon um 4 Uhr morgens wurden dazu in der Küche die Öfen angeworfen. Bis 21 Uhr stand die Küchenmannschaft täglich in mehreren Schichten im Einsatz. Und weil die in der Küche vorhandene Infrastruktur für derartige Menge nicht ausreichte, waren auch noch zusätzliche Feldküchen im Einsatz.