Schülervertretung
Der §58 des Schulunterrichtsgesetzes regelt das Mitwirkungsrecht der Schülerinnen und Schüler am Schulleben.
Im Rahmen der Interessenvertretung gegenüber den Lehrern, dem Schulleiter und den Schulbehörden stehen den Schülervertretern folgende Rechte zu:
1. Mitwirkungsrechte
- Recht auf Anhörung
- Recht auf Information über alle Angelegenheiten, die die Schüler allgemein betreffen
- Recht auf Abgabe von Vorschlägen und Stellungnahmen
- Recht auf Teilnahme an Lehrerkonferenzen mit Ausnahmen
- Recht auf Mitsprache bei der Gestaltung des Unterrichtes im Rahmen des Lehrplanes
- Recht auf Beteiligung an der Wahl der Unterrichtsmittel
2. Mitbestimmungsrechte
- Recht auf Mitentscheidung bei der Anwendung von Erziehungsmitteln
- Recht auf Mitentscheidung bei der Antragstellung auf Ausschluß eines Schülers
- Recht auf Mitentscheidung bei der Festlegung von Unterrichtsmitteln
Zur Interessenvertretung und zur Mitgestaltung des Schullebens sind genmäß §59 des Schulunterrichtsgesetzes an allen Schulen, ausgenommen die Grundschule der Volksschule sowie die Grundstufen der Sonderschule, Schülervertreter zu bestellen.
Die Schülervertretung 2026/207
Die Schülervertretung für das Schuljahr 2026/2027 startet mit vielen Ideen und dem Ziel, das Schulleben aktiv mitzugestalten.
Das Team besteht aus Schulsprecher Samuel Sohneg (4BK), seinem ersten Stellvertreter Malik Mayer (3BK), dem zweiten Stellvertreter Alexander Schoisengeier (4AK) sowie den beiden SGA-Mitgliedern Nele Führer (4BK) und Anja Hellmann (4AK).
Gemeinsam möchten wir die Interessen der Schülerinnen und Schüler vertreten, neue Projekte anstoßen und Bewährtes weiterentwickeln.
Für mich, Samuel Sohneg, bedeutet Führung, Verantwortung zu übernehmen, Verbesserungspotenziale zu erkennen und aktiv Lösungen zu erarbeiten. Genau deshalb wollte ich Schulsprecher werden: Ich möchte nicht einfach hinnehmen, wenn etwas besser laufen könnte, sondern die Initiative ergreifen und gemeinsam mit anderen Veränderungen ermöglichen.
„The standard you walk past is the standard you accept.” Dieses Zitat beschreibt meine Einstellung sehr gut. Ich möchte keine unrealistischen Versprechen machen, sondern mich konsequent für die Anliegen unserer Schülerschaft einsetzen und auch dann dranbleiben, wenn die Umsetzung eine Herausforderung darstellt.
Dabei sehe ich die Schülervertretung als Sprachrohr aller Jahrgänge und Klassen. Denn unsere Schule wird nicht nur durch die Leitung und die Lehrkräfte geprägt, sondern auch durch uns. Deshalb möchte ich allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, das Schulleben aktiv mitzugestalten.
Unsere Ideen und Ziele
1. Sport und gemeinsame Herausforderungen
Wir möchten bestehende Sportveranstaltungen weiterentwickeln und neue Wettbewerbe schaffen. Dabei stehen nicht nur sportliche Leistungen, sondern vor allem Teamgeist, Fairness und Kameradschaft im Mittelpunkt. Gemeinsame Herausforderungen sollen den Zusammenhalt stärken und bleibende Erinnerungen schaffen.
2. Gemeinschaft und Zusammenhalt stärken
Wir möchten gemeinsame Erlebnisse auch außerhalb des Unterrichts fördern, den Austausch zwischen den Jahrgängen stärken und ein Gemeinschaftsgefühl schaffen, das über den Schulalltag hinausgeht und eine Schule wie unsere auszeichnen sollte.
3. Neue Schülerinnen und Schüler unterstützen
Mit einem Buddy-System möchten wir neuen Schülerinnen und Schülern den Einstieg erleichtern. Erfahrene Schüler sollen sie bei der Orientierung und beim Kennenlernen wichtiger Abläufe unterstützen und ihnen von Anfang an ein Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln.
4. Leistungen und Erfolge sichtbar machen
Wir möchten besondere Leistungen und gemeinsame Erfolge durch Pokale, Urkunden, Fotos und Erinnerungsstücke sichtbar machen. So würdigen wir das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler und bewahren zugleich die Geschichte und Identität unserer Schule.
Unser Anspruch
Bei allen unseren Vorhaben steht für uns im Vordergrund, das Schulleben aktiv mitzugestalten und die Gemeinschaft zu stärken. Uns geht es nicht darum, möglichst viele Versprechen zu machen, sondern sinnvolle Ideen aufzugreifen, realistische Lösungen zu entwickeln und konsequent an deren Umsetzung zu arbeiten. Denn Veränderung beginnt dort, wo wir Verbesserungspotenziale erkennen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Die Internatssprecher 2026/2027
Gemeinsam wachsen - gemeinsam gestalten
Ein neues Schuljahr beginnt – und mit ihm die Chance, etwas zu bewegen.
Wir – Kadett Julia Kaltenhauser (4BK) und Kadett Philipp Stöttner (3AK) – dürfen heuer als Internatssprecherin und Internatssprecher Verantwortung übernehmen und das Internatsleben aktiv mitgestalten.
Diese Aufgabe ist für uns mehr als nur ein Amt – sie ist eine Einladung, Ideen einzubringen, Gemeinschaft zu stärken und auf die Wünsche unserer Kameraden einzugehen.
Ein Zuhause weit weg von Zuhause
Das Internat ist für viele von uns mehr als ein Ort zum Schlafen – es ist ein Platz voller Begegnungen, Gespräche, Lachen und Zusammenhalt. Wir möchten, dass sich hier jede und jeder willkommen, gehört und geschätzt fühlt. Unser Ziel ist es, dass sich jeder wohl fühlt.
Unsere Ideen – von Kadetten für Kadetten
Dieses Jahr wollen wir die bereits vorhandenen Ideen weiterführen und ausbauen:
- Die Wunschbox – weil jede Meinung zählt. Hier können alle ihre Ideen, Vorschläge oder auch kleine Alltagswünsche anonym einwerfen.
- Der Geburtstagskalender – damit niemand vergessen wird und wir gemeinsam feiern und uns gegenseitig wertschätzen können.
- Internatsmeisterschaft - jahrgangsübergreifende Wettkämpfe die in verschiedenen Disziplinen ausgeführt werden. Hier stehen vor allem der Teamgeist und die Kameradschaft im Vordergrund.
- Future Talk – Ein Format das sich bereits im letzten Jahr etabliert hat und das uns besonders am Herzen liegt. Letztes Jahr konnten wir 3 Future Talks ermöglichen, dabei laden wir Persönlichkeiten ein, die durch ihre Lebenserfahrung und ihren Werdegang inspirieren. Sie erzählen von Erfolgen, Herausforderungen und Entscheidungen, die sie geprägt haben – und geben uns Impulse, wie wir unsere eigenen Zukunftsperspektiven erkennen und mutig gestalten können.
Was uns wichtig ist
Wir glauben fest daran, dass ein gutes Internatsleben auf drei Dingen aufbaut: Respekt, Vertrauen und Gemeinschaft.
Wenn wir aufeinander achten, füreinander da sind und gemeinsam an Lösungen arbeiten, entsteht eine Atmosphäre, in der man sich nicht nur wohlfühlt, sondern wachsen kann – persönlich und menschlich.
Wir freuen uns auf ein Jahr voller Ideen, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse. Lasst uns das Internat zu einem Ort machen, an dem man nicht nur wohnt, sondern lebt, lacht und dazugehört und an das man sich für immer erinnert.