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Projektwoche in Belgien
Vom 17. bis 22. Mai 2026 hatten fünf Kadetten der 2. Klassen die Gelegenheit, an einer internationalen Projektwoche in Belgien teilzunehmen. Ziel dieser, durch das Programm Erasmus+ finanziell unterstützen Woche war, der Austausch zwischen Militärschulen aus Belgien, Rumänien, Finnland und Österreich. Ronja F. (2BK) berichtet:
Wir kamen am Sonntagnachmittag in der Stadt Brügge an, wo wir bereits von Schülern der Gastgeberschule SiVi empfangen wurden. Nach dem Bezug der Unterkünfte gab es ein kurzes Kennenlernspiel, um das Eis zu brechen.
Am Montag begann das Programm mit Präsentationen der teilnehmenden Schulen sowie einem gemeinsamen Drill, bei dem jedes Land zeigte, wie in seinem Militär exerziert wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Schule folgte ein Vortrag über die NATO. Anschließend nahmen wir an einem Rollenspiel zum Thema „Peace and War“ teil. Dabei konnten wir selbst erfahren, wie schwierig es sein kann, innerhalb großer Gemeinschaften Kompromisse zu finden und gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Am Ende des Tages fand ein Judo Training statt, bei dem wir unser Können unter Beweis stellen konnten.
Der nächste Tag war geprägt von vielen neuen Eindrücken und spannenden Erlebnissen. Am Vormittag besuchten wir Raversyde und das dortige Atlantikwall-Museum. Anschließend fuhren wir nach Ypern, wo uns viele Informationen über die Vergangenheit der Stadt vermittelt wurde. Danach stand ein Besuch des Flanders-Fields-Museums auf dem Programm, das sich mit den Ereignissen des Ersten Weltkriegs beschäftigt. Das größte Highlight des Tages war für viele Schüler die Last Post Ceremony in Ypern. Diese Gedenkfeier findet täglich statt und erinnert an die Gefallenen des 1. Weltkrieges.
Natürlich besuchten wir auch die Hauptstadt von Belgien, Brüssel. Doch bevor wir in die Hauptstadt reisten, erhielten wir noch eine informative Tour durch die Stadt Brügge, welche wirklich atemberaubend schön ist. Den Rest des Tages hatten wir Zeit Brüssel zu erkunden und miteinander Zeit zu verbringen. Am vorletzten Tag unseres Aufenthalts besuchten wir noch das Royal Military Museum sowie das House of European History. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die Geschichte Europas und die Entwicklung der Europäischen Union, die anschaulich und detailliert dargestellt wurden. Zum Abschluss des Tages gab es einen Vortrag im European Security and Defence College.
Am Freitag, dem Tag der Abreise, nahmen wir zunächst an einer kurzen Präsentation der Europäischen Kommission teil. Anschließend trat unser Team die Heimreise an, die ohne Probleme verlief.
Diese Woche war für uns alle eine besondere Erfahrung und wird uns in positiver Erinnerung bleiben.