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Баден под Веной
Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, wurden die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen, die Russisch als Fremdsprache gewählt haben, in Begleitung von den Professoren Hintennach und Udovičić auf Russisch durch die Stadt Baden geführt. Johanna B. (2BK) berichtet:
Yuliya Schlapsi, eine ukrainische Stadtführerin, führte uns auf Russisch durch Baden bei Wien und Professor Udovičić übersetzte die schwer verständlichen Phrasen für uns.
Yuliya erzählte uns von der spannenden und umfangreichen Geschichte der Stadt und gemeinsam tauchten wir in die Geheimnisse Badens ein. Mit der Ausbreitung des Römischen Reiches wurde Baden zu einem wichtigen Kurort. Die Römer nutzten die warmen Schwefelquellen zur Linderung von Gelenkschmerzen und nannten den Ort „Aquae“, also „Bäder“. Wir hatten ebenfalls die Möglichkeit, das stark nach verfaulten Eiern riechende „Gelbe Gold“ zu probieren. Das Wasser war warm und schmeckte nur fast so schlecht, wie es roch.
Besonders spannend ist, dass Ludwig van Beethoven viele Sommer in Baden verbrachte. Es heißt, dass er im Helenental stundenlang allein spazierte und dort Ideen für Teile der 9. Symphonie entwickelte. Einige Wege werden noch heute mit ihm in Verbindung gebracht.
Nach 1945 lag Baden in der sowjetischen Besatzungszone Österreichs. Zeitweise befand sich hier sogar das Hauptquartier der sowjetischen Streitkräfte in Österreich. Dadurch entstand ein besonderer historischer Bezug zwischen Baden und Russland.
Am Ende des Ausfluges besuchten wir noch einen kleinen slawischen Laden, in dem es eine große Auswahl an verschiedenen Snacks, Süßigkeiten und Lebensmitteln gab.
Durch diesen Ausflug konnten wir Baden aus einer neuen Perspektive kennenlernen und gleichzeitig unsere Russischkenntnisse verbessern.