Jahrgang "Weissenwolff"
Am Freitag, dem 30. September 2016, wurden die 21 Angehörigen des Jahrganges “Weissenwolff" zum Leutnant befördert und von der Militärakademie verabschiedet. Der Jahrgang “Weissenwolff” ist damit gemeinsam mit dem im Jahr 2017 ausgemusterten Jahrgang “Fürst von Löwenstein” der zahlenmäßig schwächste Ausmusterungsjahrgang in der Geschichte der Militärakademie.
Nichtsdestotrotz hat der Jahrgang “Weissenwolff” Spuren an der Militärakademie hinterlassen. War es doch eine Initiative des Jahrganges “Weissenwolff”, die zu den Fahnen mit den Jahrgangsabzeichen in der Georgs-Kathedrale führte. Damit sollte eine tiefere Verbindung des Jahrganges mit der Kathedrale zum Ausdruck gebracht werden. Geschaffen wurde eine nicht nur für nachfolgende, sondern auch für vorrangegangene Ausmusterungsjahrgänge.
Am Freitag, dem 9. Oktober 2026 kamen die Angehörigen des Jahrganges aus Anlass des 10-jährigen Ausmusterungsjubiläums zurück an die Militärakademie.
Nach der Begrüßung und Informationen über die “MilAk heute” durch den Akademiekommandanten erfolgte ein gemeinsames Mittagessen.
Danach ging es zur Enthüllung des 2016 im Akademiepark aufgestellten und nun renovierten “Weissenwolff”. Dabei erhielt auch Niklas Salm-Reifferscheidt, Nachfahre des Jahrgangspatrons Nikolaus Graf Ungnad von Weissenwolff und Ehrenmitglied des Jahrganges “Weissenwolff”, einen Säbel als Geschenk.
Der Jahrgang “Weissenwolff” ist durch das Denkmal im Akademiepark in der Militärakademie fest verankert. Mit der Enthüllung des “Weissenwolff-Baumes” in der “Allee der Jahrgänge” wurde nun auch die Verwurzelung des Jahrganges an der Militärakademie symbolisch zum Ausdruck gebracht.
Seine Fortsetzung fand das Treffen mit einem Empfang in der Ordenskanzlei des Souveränen Malteser Ritterordens, welcher eng mit dem Jahrgangspatron und dessen Nachfahren verknüpft ist, und einem gemeinsamen Abendessen in Wien.