Jahrgang "Fürst von Liechtenstein"
Am Mittwoch, dem 30. Mai 2001, wurden die 82 Angehörigen des Jahrganges “Fürst von Liechtenstein" zum Leutnant befördert und von der Militärakademie verabschiedet.
Am Tag darauf wurde der Jahrgang “Fürst von Liechtenstein” gemeinsam mit 114 Milizoffizieren in die Truppe übernommen.
Der Jahrgang “Fürst von Liechtenstein” war der erste Jahrgang, der komplett nach der Systematik des FH-Diplomstudienganges ausgebildet wurde. D.h. nach dem 1997 in Landeck durchgeführten Vorbereitungssemester und der Aufnahme an die Militärakademie erfolgte die Absolvierung eines Praxissemesters - die Verwendung als Gruppenkommandant bei der Truppe. Erst danach begann die Ausbildung der Militärakademie.
Im Rahmen der Ausmusterung erfolgten Übergabe der akademischen Diplome und der Beförderungsdekrete in getrennten Festakten: Einerseits der im Sparkassensaal durchgeführten Sponsion und andererseits dem Festakt im Maria-Theresien-Rittersaal.
Die Säbelübergabe erfolgte wenig beachtet am Vormittag des “Tages der Leutnante” im Burghof.
Am Freitag, dem 2. Oktober 2026 kamen die Angehörigen des Jahrganges aus Anlass des 25-jährigen Ausmusterungsjubiläums zurück an die Militärakademie.
Nach der Begrüßung und Informationen über die “MilAk heute” durch den Akademiekommandanten erfolgte durch den ehemaligen stellvertretenden Jahrgangskommandanten und nunmehrigen Leiter der Direktion 1, Generalleutnant Martin Dorfer, ein Vortrag über die Umsetzung der Ziele ÖBH2032+ innerhalb der Streitkräfte.
In der “Allee der Jahrgänge” wurde nicht nur der “Liechtenstein-Baum” enthüllt und damit symbolisch die Verwurzelung des Jahrganges an der Militärakademie zum Ausdruck gebracht.
Das Treffen fand seinen Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen im Seminarzentrum Seebenstein.